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Fatschenbrunner Hutzelbrot auf Holzbrett

Fatschenbrunner Hutzelbrot

Das saftige Früchtebrot, gefüllt mit getrockneten Birnen, Nüssen und Gewürzen, blickt auf eine lange bäuerliche Tradition zurück. Früher wurde es gebacken, um die Ernte haltbar zu machen – heute ist es vor allem ein Genussmoment in der Advents- und Weihnachtszeit. Ob pur, mit Butter oder einem Klecks Marmelade: Hutzelbrot schmeckt nach Gemütlichkeit, nach alten Rezepten und nach Zuhause. 

 

ZUTATEN

  • 1.5 kg Brotteig
  • 500 g Hutzeln (getrocknet)
  • 250 g Zwetschgen (getrocknet)
  • 250 g Feigen (getrocknet)
  • 100 g Haselnüsse (ganz)
  • 100 g Rosinen
  • 100 g Zitronat
  • 2 Stk Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 Stk Nelken


ZUBEREITUNG

  1. Die Hutzeln werden über Nacht in Wasser eingeweicht, damit sie wieder weich werden und ihr volles Aroma entfalten können.

  2. Am nächsten Tag kommen die getrockneten Zwetschgen und Feigen dazu. Alles zusammen kurz aufkochen lassen, dann abgießen und den Sud unbedingt auffangen – er wird später noch gebraucht. Die Früchte vollständig auskühlen lassen, anschließend klein schneiden. Dabei die Stiele sorgfältig entfernen.

  3. Nun werden die eingeweichten Früchte unter den Brotteig geknetet, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Aus dem Teig vier kleine Laibe oder Stollen formen und diese an einem warmen Ort noch einmal etwas gehen lassen.

  4. Vor dem Backen die Brote liebevoll mit dem aufgehobenen Sud bestreichen. Das gibt nicht nur Glanz, sondern auch zusätzliches Aroma.

  5. Den Backofen auf 175 °C vorheizen und die Hutzelbrote 50–60 Minuten goldbraun backen. Der Duft, der dabei entsteht, gehört unbedingt zum Rezept dazu.

  6. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und in guter Gesellschaft genießen.